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Touristischen Leistungsträgern fehlt der Zugang zum eigenen Gast.


Den Leistungserbringern fehlt der Zugang zu den Kundendaten – ein modernes Data Management würde ein optimales Reiseerlebnis ermöglichen.

Bastian Kneissl, Sprecher der Plattform TravelTech & Tourism des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. stellt vier Herausforderungen in der Tourismusbranche in seinem Impulsvortrag auf dem ITB Kongress vor. Und liefert zugleich Lösungsansätze.

Die Panel-Diskussion rund um das Thema “Datenschatz Customer Data: Wer weiß mehr?” wurde von Dr.Ulrike Regele, Leiterin des Referats Handel und Tourismus, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) moderierte, um zu klären, wie Leistungsträger und Destinationen in Zukunft Kundendaten generieren und selbst besser nutzen können.

Herausforderungen für den Tourismus

Bastian Kneissl zeigt auf, dass sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten mächtige Online-Portale (OTAs) etabliert haben, die den Vertrieb von Reisen und Erlebnissen organisieren. Mittlerweile haben diese Online-Reiseagenturen sich zu direkten Anlaufstellen für Millionen von Reisenden entwickelt. Folge ist, dass diese den direkten Kontakt zum Reisenden halten, und nicht der Leistungsträger, der die eigentliche Dienstleistung erbringt.

Bastian Kneissl führt dazu aus, dass in den touristischen Leistungsträgern, wie Hotels oder Destinations-Managements, eine über 30 Jahre gewachsene heterogene Technologielandschaft existiert. Neue Software-Lösungen, um das Servicelevel für den Gast zu erhöhen, können sehr häufig nur unter größten Aufwand zusammengeführt werden.

„Auf der ITB 2019 erleben wir ein echte Aufbruchstimmung. Und vor allem Mut und Wille bei den Leistungsträgern neue und moderne Tools zu testen und einzusetzen. Sobald es jedoch um die tatsächliche Entscheidung für ein System geht, setzt das gewohnte Hadern ein. Es herrscht Unsicherheit und es fehlt an Know-how, die Integration vieler Systeme miteinander zu überschauen.” schildert Bastian Kneissl seine Eindrücke.

Lösungsansätze, um das Potential der Digitalisierung zu nutzen

Das gemeinsame Ziel ist es, Erlebnisse für den Gast zu schaffen. Im Zeitalter der Digitalisierung ist dies nur möglich, indem der Kunde über die bevorzugten Kanäle angesprochen wird und damit auch die favorisierten Endgeräte in die Strategie einbezogen werden.

Die größte Forderung, um einen gerechten Wettbewerb zu ermöglichen, sind offene Schnittstellen. Diese Forderung richtet sich konkret an die großen Online-Portale mit klassischen, geschlossenen Systemarchitekturen, um Daten zusammenzuführen. Startups bieten diese maßgeschneiderten und offenen Lösungen. Die tiefsitzenden Unterschiede in der Systemarchitektur, führen zu mangelnder Systemkompatibilität und verschleppt das Potential der Tourismusbranche langfristig.

Für die Installation eines technologisches Fundaments bedarf es jedoch Mut, finanzieller Bereitschaft und Handlungsbereitschaft von etablierten Anbietern, wie Buchungsplattformen oder Property Management-Systemen.

Digitale Kommunikationsstrategie im Einlang mit der Distributionsstrategie

Ein digitale Kommunikationsstrategie ist keine isolierte Funktion, sondern muss Hand in Hand mit einer digitalen Distributionsstrategie gehen. Destinationen und Leistungsträger, wie Hotels sind die besten Insider in ihrer Region, um dem Gast besondere Erlebnisse zu bieten. Das Know-how liegt hier eindeutig nicht bei den OTAs. Allerdings haben viele Destinationen und Hotels Ihre direkten Vertriebskanäle vernachlässigt.

Gerade über die direkten Buchungsplattformen – Websites zur Buchung von Zimmern und Erlebnissen – entstehen die wichtigsten Kundendaten zur Pflege der Kundenbeziehung. Diese Kanäle müssen neben den Gästekarten und OTA Plattformen dringend wieder in den Fokus rücken und aus eigener Hand installiert und betreut werden. Sobald eine digitale Distributionsstrategie mit dem Fokus auf den eigenen Vertriebskanälen etabliert ist, sind Schnittstellen zu allen Systemen unabdingbar. Nur so können Gästedaten zentral und datenschutzkonform beim Leistungsträger verwaltet werden und zur Umsetzung einer digitalen Kommunikationsstrategie zum Gast analysiert und verwertet werden.

Das Positionspapier mit Handlungsempfehlungen

Die Plattform TravelTech & Tourism möchte mit dem Positionspapier wichtige Impulse setzen: “Wir sehen, dass  noch viel Arbeit vor uns liegt. Wir Startups betreiben seit Jahren massiv Aufklärung und beschäftigen uns intensiv mit den Problemen des Marktes. Um die deutsche Tourismuswirtschaft endgültig auf Kurs in Richtung Digitalisierung zu bringen, benötigen wir dringend Veränderungen auf politischer Ebene und einen kooperativen Austausch mit den großen Marktplayern. Denn eines steht fest, die Wertschöpfung entsteht bei den tausenden Leistungsträgern. Nur wenn es den Hotelbetrieben und Destinationen gut geht – und der Gast sich wohlfühlt – kann es allen gut gehen.” gibt Bastian Kneissl zu bedenken.

Im Positionspapier des Bundesverband Deutsche Startups e.V. “Die Herausforderungen und Potentiale der Digitalisierung für die deutsche Tourismuswirtschaft” führen die TravelTech Startups aus, wie Lösungen für die Tourismus Branche herbeigeführt werden können: https://deutschestartups.org/fileadmin/Bundesverband_Deutsche_Startups/publikationen/Stellungnahmen/20190308_Positionspapier_TravelTechTourism.pdf

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. engagiert sich als Repräsentant und Stimme der Startups in Deutschland. Der Verband steht im ständigen Dialog mit Entscheidungsträgern in der Politik und erarbeitet Vorschläge, wie eine Kultur der Selbstständigkeit gefördert werden kann. Ziel ist es ein gründerfreundliches Deutschland zu schaffen und die Hürden für Unternehmensgründungen abzubauen. Unter dem Dach des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. vereinen sich fachübergreifend die aufstrebenden touristischen Startups Deutschlands.

Die Plattform TravelTech & Tourism, als Teil des Verbandes, engagiert sich gezielt, um die digitale Zukunft des Reisens gemeinsam zu gestalten. Als Vorsitzende wählte die Gruppe die Reise- und Tourismusexpertin Maren Koch sowie Bastian Kneissl, CEO und Gründer von Mountlytics. Mehr über den Bundesverband Deutsche Startups e.V. https://deutschestartups.org/

Live Demos at the ITB – Modular Marketing Solution for Hotels

Together with UpsellGuru, myLike, Code2Order and Selecdoo,Mountlytics offers „YHotel“, a modular hotel marketing software.

„The technology landscape in the hotels is hardly connected. There are numerous software solutions to support operational processes or marketing efforts. However, most are not connected! However, hoteliers see the potential in „digitization“ to be in personal contact with their guests, to provide relevant content and to create exceptional travel experience“, states Carina Stegmayer, Head of Customer Success at MountLytics.

Who is behind „YHotel“

Together with its partners UpsellGuru, myLike, Code2Order and Selecdoo, MountLytics has created the combined hotel marketing solution, called „YHotel“ , to support entire the guest journey – from inspiration, booking, prior to arrival to departure – with personal and relevant content and service.

Similar to IBM’s first personal computer, the modular approach is crucial to success. The YHotel Model 1.0 is based on the modular approach.

„We provide the hotel industry with a concrete solution to close the patchwork of technology in hotels. We are convinced that hotels can now exploit the potential of digitization for guest satisfaction and customer service. „Bastian Kneissl explains his vision.

How does „YHotel“ work?

All guest data is centralized via the PMS interface in the CRM module. Here, preferences and messages to guests are recorded in profiles, as well as segments and email automations are created. There are numerous interfaces to PMS providers such as Protel Hotel Software, Oracle Opera, Oracle Suite8, ASA Hotel Software and MEWS Systems available. New interfaces are constantly being added.

The various integrated tools support hotels to communicate with their guests along the customer journey.

During the search process, the hotel can advertise its offers through the Selecdoo publisher network. The booking is then directly placed through the hotel’s booking engine. An advantage in obtaining relevant guest data. Subsequently, the hotel can individually communicate to the guest prior to arrival and sent tailored offers, such as: UpsellGuru’s Bidding System upgrades rooms and amenities to maximise the guest’s stay.

Before and during the trip, the guest is optimally informed. Through the features of myLike the guest receives recommendations and local experiences. The software solution „YHotel“ is complemented by the module of Code2Order, a digital guest concierge to increase customer loyalty. Thus, personalized offers and evaluation links can be sent and be made available to the guest.

„Everywhere there are these places that make travel an experience and want to be discovered. With the Mobile Concierge, guests will find tips that suit their tastes: recommendations by the hotel are trusted more than anonymous comments by internet portals.

With“ YHotel“, this information is provided even easier, automated and personalized to the guest, „said Uwe Hering from myLike.

Hotels Benefits: module software architecture at any time

The „YHotel“ team relies on a flexible system architecture that can be built on throughout the time. The scalable SaaS solution has the advantage for the hotelier that functions and shortcuts can be easily installed over time. YHotel allows hoteliers to combine different systems.

„For us from UpsellGuru this is a great way to develop a joint solution hand in hand. The partnership bundles a lot of know-how, but nevertheless ensures that everyone can keep their focus. We are seeing more and more the desire of the hotels for an integrated solution, „says founder Karl Schmidtner of UpsellGuru.

Live demos at the ITB daily at 11:30am and 3:30pm

With „YHotel“ Bastian Kneissl won the startup battle at the German Hotel Congress & Hotel Expo 2019 on February 05 in Berlin.

Find out more at the live demos at the ITB Berlin, daily from 06.-08. March 2019, at 11:30 am and at 3:30 pm at the myLike booth 107 in hall 6.1.

More information about YHotel Model 1.0 at www.yhotel.io

Data treasure Customer Data – Guest Speaker

Bastian Kneissl Mar 08

Customer data today is the most important resource to operate globally, to fully engage customers in their own product, and to achieve business goals.

In his keynote speech „Data Customer Data: Who knows more? How can top performers and destinations generate and use customer data in the future?“ Bastian Kneissl discusses at the ITB congress the fact, that the data about the customer no longer lie with those who welcome the guests, but with those who distribute the accommodation.

Visit us at ITB  March 8, 2019 at 2:00 pm at the City Cube Club.

Live Demos auf der ITB – Modulare Marketing-Lösung für Hotels

MountLytics bietet gemeinsam mit UpsellGuru, myLike, Code2Order und Selecdoo “YHotel”, ein modulare Marketing-Software für Hotels an.

“Die Technologie-Landschaft in den Hotels gleicht einem Flickenteppich. Es gibt zahlreiche Software- Lösungen, um operative Prozesse oder Marketing-Maßnahmen zu unterstützen. Allerdings sind die meisten nicht miteinander verbunden! Jedoch sehen die Hoteliers das Potential in der “Digitalisierung”, uml mit dem Gast persönliche in Kontakt zu sein, relevante Inhalte zu liefern und damit das Reiseerlebnis optimal zu (mitzuu)gestalten.” stellt Carina Stegmayer, Head of Customer Success von MountLytics fest.

Wer & was steckt hinter „YHotel“

Gemeinsam mit seinen Partnern UpsellGuru, myLike, Code2Order und Selecdoo, hat MountLytics die kombinierte Marketing-Lösung “YHotel” für Hotels geschaffen, um die gesamte Reise des Gastes – von Inspiration, über Buchung, vor Anreise bis hin zur Abreise – mit persönlichem und relevanten Service zu gestalten.

Analog zum ersten Personal Computer von IBM, ist für den Erfolg der modulare Ansatz entscheidend. Nach diesem Vorbild funktioniert auch das YHotel Model 1.0.

“Wir stellen der Hotellerie eine konkrete Lösunge bereit, um den Flickenteppich der Technologie in Hotels zu schließen. Wir sind überzeugt, dass Hotels nun das Potenzial der Digitalisierung für die Gästezufriedenheit und Gästebetreuung ausschöpfen können.” erklärt Bastian Kneissl seine Vision.

Wie funktioniert „YHotel“?

Die gesamten Gastdaten werden über die PMS-Schnittstelle im CRM-Modul zentralisiert. Hier werden Präferenzen und Mitteilungen an Gäste in Profilen festgehalten, sowie Segmente und E-Mail Automationen erstellt. Es bestehen zahlreiche Schnittstellen zu PMS-Anbietern wie Protel Hotelsoftware, Oracle Opera, Oracle Suite8, ASA Hotelsoftware und MEWS Systems. Fortlaufend werden neue Schnittstellen verknüpft.

Über die verschiedenen integrierten Tools wird mit dem Gast entlang der Customer Journey kommuniziert. Schon im Suchprozess kann das Hotel seine Angebote über das Publisher Netzwerk von Selecdoo bewerben. Die Buchung erfolgt dann direkt über die Buchungsmaschine des Hotels. Ein Vorteil bei dem Erhalt relevanter Gastdaten.

Anschließend kann mit dem Gast bereits vor Anreise individuell kommuniziert und diesem zugeschnittene Angebote zugesandt werden, wie z.B. Zimmer-Upgrades und Zusatzleistungen über das Bidding-System von UpsellGuru, um den Aufenthalt des Gastes optimal zu gestalten.

Vor und während der Reise wird der Gast optimal informiert. Über die Funktionen von myLike erhält der Gast Empfehlungen und lokale Erlebnisse. Ergänzt wird die Software-Lösung “YHotel” durch das Modul von Code2Order, einer digitalen Gästemappe, um die Kundenbindung zu erhöhen. So können personalisierte Angebote und Bewertungslinks versandt und Gutscheine dem Gast zur Verfügung gestellt werden.

“Überall gibt es diese Orte, die Reisen zum Erlebnis machen und entdeckt werden wollen. Mit dem Mobilen Concierge finden Gäste die Tipps, die zu ihrem Geschmack passen: vertrauenswerte Empfehlungen des Hotels, das Gast und Umgebung besser kennt als anonyme Internetportale. Mit dem YHotel gelangen diese Information nun noch einfacher, automatisiert und personalisiert an den Gast.” sagte Uwe Hering von myLike.

Vorteil: module Softwarearchitektur

Das “YHotel”-Team setzt auf eine flexible Systemarchitektur, auf die fortlaufend aufgebaut werden kann. Die skalierbare SaaS-Lösung hat den Vorteil für den Hotelier, dass im Laufe der Zeit Funktionen und Verknüpfungen leicht eingebaut werden können. YHotel ermöglicht Hoteliers dadurch verschiedene Systeme zu verknüpfen.

“Für uns von UpsellGuru ist das eine tolle Möglichkeit hier Hand in Hand eine gemeinsame Lösung zu entwickeln. Die Partnerschaft bündelt viel Know-how, gewährleistet aber trotzdem dass jeder seinen Fokus halten kann. Wir merken immer mehr, wie groß der Wunsch bei den Hotels nach einer zusammengeschlossenen Lösung ist.” sagt Gründer Karl Schmidtner von UpsellGuru.

Live Demos auf der ITB täglich 11:30 Uhr und 15:30 Uhr

Mit “YHotel” gewann Bastian Kneissl den den Startup-Battle auf dem Deutschen Hotelkongress & Hotel Expo 2019 am 05. Februar 2019 in Berlin.

Erfahren Sie mehr auf den Live Demos auf der ITB Berlin, täglich vom 06.-08. März 2019, um 11:30 Uhr und um 15:30 Uhr am myLike Stand 107 in Halle 6.1.

Mehr Informationen zum YHotel Model 1.0 unter www.yhotel.io

Datenschatz Customer Data – Impulsvotrag am 08.03. von Bastian Kneissl.

Kundendaten stellen heutzutage die wichtigste Ressource dar, um global agieren, Kunden umfassend für das eigene Produkt begeistern und Unternehmensziele erreichen zu können. Im Wettbewerb mit anderen Unternehmen ist mittlerweile entscheidend, wie gut man das Wissen über den Kunden nutzt, um diesen anzusprechen.

In seinem Impulsvortrag “Datenschatz Customer Data: Wer weiß mehr? Wie können Leistungsträger & Destinationen in Zukunft Kundendaten generieren und nutzen?” diskutiert Bastian Kneissl auf dem ITB Kongress über den Umstand, dass die Daten über den Kunden nicht mehr bei denen liegen, die den Kunden als Gast empfangen, sondern bei denen, die Leistungen und Informationen vermitteln.

Seien Sie dabei am 8. März 2019 um 14:00 Uhr im City Cube Club.

Die entscheidende Rolle der “Gastdaten”

Wie können Hotels die Hoheit über die Gastdaten zurück erlangen

Kundendaten stellen heutzutage die wichtigste Ressource dar, um global agieren, Kunden umfassend für das eigene Produkt begeistern und Unternehmensziele erreichen zu können.

Im Wettbewerb mit anderen Unternehmen ist mittlerweile entscheidend, wie gut man das Wissen über den Kunden nutzt, um diesen anzusprechen.

Die Daten über den Kunden liegen nicht mehr bei denen, die den Gast empfangen

Das trifft ebenfalls auf die Hotel-Industrie zu. Jedoch hat sich die Hotellerie in den letzten Jahren in eine denkbar ungünstige Situation manövriert. Online-Travel-Agencies (OTAs) haben früh den Wert der Gastdaten erkannt und wie entscheidend personenbezogene Serviceleistungen sich langfristig auszahlen.

Zu Beginn stand der Hotellerie der wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund. Mittels eines Distributions-Mix, der unterschiedliche OTAs miteinschloss, konnten Hotels Gäste weltweit ansprechen und im eigenen Hotel willkommen heißen. Jedoch geht damit einher, dass der potentielle Gast die globalen Plattformen dem direkten Kontakt mit dem Hotel mittlerweile vorziehen. OTAs nutzten diese Situation intelligent und bauten ihre Customer Relationship Prozesse effektiv aus.

Persönliche Kommunikation führt zu größerer Gastzufriedenheit

Dabei ist unbestritten, je besser ein Hotelier seinen Gast kennt, desto besser kann auf dessen persönliche Interessen eingegangen und individuelle Angebote erstellt werden. Leider fehlen dem Hotelier bei 30 bis 80 % der Buchungen die konkreten Gastdaten, da die Buchung über einen der großen Player kam.

Impulsvortrag “Datenschatz Customer Data“

In seinem Impulsvortrag “Datenschatz Customer Data: Wer weiß mehr? Wie können Leistungsträger & Destinationen in Zukunft Kundendaten generieren und nutzen?” diskutiert Bastian Kneissl auf dem ITB Kongress über den Umstand, dass die Daten über den Kunden nicht mehr bei denen liegen, die den Kunden als Gast empfangen, sondern bei denen, die Leistungen und Informationen vermitteln.

Dr. Ulrike Regele, Leiterin des Referats Handel und Tourismus, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) moderiert die Runde und stellt den Podiumsgästen wichtige Fragen zur Diskussion:

Wie lässt sich hier gegensteuern? Müssen politische Lösungen her? Lassen sich eigene Wege finden oder funktioniert das nur im Miteinander mit den Plattformen?

Was sind die Learnings und wie kann man gegen steuern

Ebenso wird diskutiert, ob es auch Learnings aus dem Handel und der Stadt- und Regionalentwicklung gibt, die man sich zu Nutze machen könnte.

Spannend wird es ebenfalls, wenn es darum geht, was die Verknüpfung modularer Systeme und die damit einhergehende Zentralisierung der Kundendaten im eigenen Data Management für zukunftsweisende Lösungen aufzeigt. Denn nachhaltige Digitalisierungsstrategie entstehen aktuell  zunehmend.

Diskutieren Sie mit am 08. März 2019 in Berlin auf dem ITB Kongress

Seien Sie dabei auf dem ITB Kongress. Der Impulsvortrag findet am 8. März 2019 um 14:00 Uhr im City Cube Club statt. Bastian Kneissl überzeugte nicht nur zuletzt auf dem Startup Battle des Deutschen Hotelkongress am 05. Februar 2019 in Berlin, wo er seine Mission vorstellte, „warum“ Hotels ein modulares CRM-System benötigen, um das Chaos mit den vielen verfügbaren Tools und Gastdaten in einer Lösung zusammenfassen zu können.

„Viele Hotels fühlen sich mittlerweile abgehängt von den tausend Möglichkeiten in der Digitalisierung. Ich habe während des Startup Battle gespürt, wie das Publikum in diesem Punkt richtig mitgegangen ist.“ sagt Bastian Kneissl nach der Preisverleihung.

Das Chaos aufräumen: Bastian Kneissl überzeugte das Publikum

MountLytics siegt beim Startup-Battle in Berlin

Was für ein hervorragender Erfolg. Am 05. Februar trat Bastian Kneissl, Gründer von MountLytics im Startup-Battle auf dem Deutschen Hotelkongress & HotelExpo 2019 gegen vier weitere Jungunternehmer an.

Mountlytics-CEO Bastian Kneissl überzeugte das Publikum 

Er stellte seine Mission vor, „warum“ Hotels ein modulares CRM-System benötigen, um das Chaos mit den vielen verfügbaren Tools und Gastdaten in einer Lösung zusammenfassen zu können.

„Viele Hotels fühlen sich mittlerweile abgehängt von den tausend Möglichkeiten in der Digitalisierung. Ich habe während des Vortrags gespürt, wie das Publikum in diesem Punkt richtig mitgegangen ist.“ sagt Bastian Kneissl nach der Preisverleihung.

Damit holte Bastian Kneissl den 1. Platz im Startup-Battle. Der Preis zeichnet damit erneut herausragende Innovationen und Entwicklungen für die Digitalisierung der Hotellerie aus.

Vorbild: Modularer Ansatz

Kneissl stellte in diesem Sinne eine interessante Analogie vor.

„1981 wurde im New Yorker Hotel Waldorf-Astoria der erste Personalcomputer von IBM vorgestellt. Das IBM Model 5150 erzielte innerhalb der ersten Tage tausende Bestellungen. Entscheidend für den Erfolg war der modulare Ansatz, der den PC günstiger, intuitiver und leichter machte als je zuvor. Beispielsweise lieferte Intel den Prozessor und Microsoft das Betriebssystem. Nach diesem Vorbild stellen wir nun das YHotel Model 1.0 vor.“

Durch das “YHotel” hat MountLytics gemeinsam mit seinen Partnern Upsellguru, myLike, Code2Order und Selecdoo die erste kombinierte Marketing Lösung für Hotels geschaffen, um von der Anreise bis zur Abreise die gesamte Reise des Gastes so einfach und effizient wie nie zu gestalten.

Das Software-Paket

Somit hilft das “YHotel” Hotels mit einem kompletten Paket an Software-Lösungen für das Marketing und Kundenbeziehungs-Management, die Kommunikation mit dem Gast zu automatisieren und zu personalisieren. Das Team setzt auf eine flexible Systemarchitektur, auf die später einfach aufgebaut werden kann. Die skalierbare SaaS-Lösung hat den Vorteil für den Hotelier, dass im Laufe der Zeit Funktionen und Verknüpfungen leicht eingebaut werden können. Bislang war es für die meisten Hoteliers kaum möglich, verschiedene Systeme zu verknüpfen.

“Für uns von UpsellGuru ist das eine tolle Möglichkeit hier Hand in Hand eine gemeinsame Lösung zu entwickeln. Die Partnerschaft bündelt viel Know-how, gewährleistet aber trotzdem dass jeder seinen Fokus halten kann. Wir merken immer mehr, wie groß der Wunsch bei den Hotels nach einer zusammengeschlossenen Lösung ist.” sagt Gründer Karl Schmidtner von UpsellGuru.

Analytisches Management für das Ziel der Personalisierung

Analytisches Daten- und Schnittstellen-Management, als Herzstück der CRM Technologie, ist längst zur zentralen Aufgabe in zukunftsorientierten Unternehmen geworden. Nur mit zentral verwalteten und systematisch ausgewerteten Datenprofilen von Gästen lassen sich zielgerichtete Maßnahmen planen und durchführen. Mit jeder Interaktion mit dem Gast lassen sich Verhaltensweisen ableiten. Anhand der ausgewerteten Daten wird entlang der Customer Journey eine persönliche Kommunikation aufgebaut – rund um die Interessen des Gastes, Reisegrund und Zielgruppe. Es war auch nie einfacher sein PMS anzuschließen und loszulegen.

Mit dem spezialisierten CRM für Hotels von MountLytics als Herzstück, verändert das “YHotel” die deutsche Tourismuswirtschaft und die Digitalisierung der Industrie nachhaltig.

Bastian Kneissl am Tag der Verleihung

“Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Konzept die Jury und das Publikum überzeugen konnten. Noch mehr freut uns jedoch, das ein echter Ruck durch die deutsche digitale Landschaft geht. Deutschland ist im europäischen Vergleich nur mittelmäßig digitalisiert. Viele Hotels sind schlicht noch nicht auf vernetzte Geschäftsmodelle vorbereitet. Die Technologie-Landschaft in der Hotellerie ist stark zerklüftet und nicht miteinander vernetzt. Jedoch ist das Bewusstsein in den Hotels extrem stark gewachsen. Wir stellen der Hotellerie als auch den zahlreichen Tools eine konkrete Lösunge bereit, um den Flickenteppich der Technologie in Hotels zu schließen. Wir sind überzeugt, dass die Deutsche Tourismuswirtschaft ihr Potential bezüglich Gästezufriedenheit, Gästebetreuung und vor allem Digitalisierung der Betriebe nun mehr ausschöpfen kann.” freute sich Bastian Kneissl am Tag der Preisverleihung.

Mehr Informationen zum YHotel Model 1.0 unter www.yhotel.io

Wo bleibt der Aufschrei!?! Booking will Daten mit Schwesterfirmen tauschen

Plattformen erlangen durch personalisierten Service in den Besitz umfassender Gastprofile

Anfang der Woche informierte Booking.com seine Nutzer darüber, dass mit der nächsten AGB-Änderung (und deren Annahme) die Einwilligung über einen Datenaustausch zwischen den Schwesterfirmen (Agoda, Priceline, Kayak, OpenTable und RentalCars.com) erfolgt. Dies geschehe im Sinne des personalisierten Service für den Gast.

Und Gäste, die das nicht wollen, bzw. diesem Datenaustausch nicht zustimmen, sollten doch besser an anderer Stelle buchen.

Das Vorgehen überrascht nicht.

Aktuell denkt auch Facebook öffentlich darüber nach, Daten zwischen seinen Diensten (Facebook, Whatsapp, Instagram) zu tauschen. Das Vorgehen unterstreicht die Wichtigkeit der Daten und des Nutzerprofils für die Plattformgiganten. Geld alleine über Margen und Werbung zu verdienen, reicht nicht mehr aus. Und der Nutzer? Dieser wird diesen Weg mitgehen, solange der Service und das Erlebnis stimmt.

Aufschrei in der Hotellerie? Nur aufgrund der “besten Rate” und verbundenen OTA-Listings

Dafür, dass dieser Schritt von Booking ein weiterer Schritt in Richtung Alleinherrschaft über das digitale Gasterlebnis ist, ist der Aufschrei nicht wirklich zu hören. Stattdessen geht es in der letzten Woche hauptsächlich um den Einfluss der Raten auf das Listing auf OTA-Portalen – hierzu auch ein Statement der IHA.

Bleibt der Aufschrei aus, weil Hilflosigkeit vorherrscht? Oder sind die Ausmaße nicht klar?

In 2019 sollte es keine Frage mehr sein, wie wichtig das zentrale Gastprofil für den Hotelier ist, um auf Basis dessen die (digitale) Beziehung und das (digitale) Erlebnis selbst zu steuern. Dies wird aktuell wieder und verstärkt den OTAs, im speziellen Booking, überlassen.

Mit oder ohne Booking – eine Gegenüberstellung

Mit Booking:

Der Gast bekommt aufgrund seines Profils Reisevorschläge. Diese beinhalten nicht nur das Hotel, sondern bereits Flüge und Mietwagen. Weitere Erlebnisse können hinzugebucht werden. Der Reisende kommuniziert nur im Booking-Universum – denn dieses kennt ihn am besten!

Ohne Booking:

Der Hotelier kennt seinen Gast und hat verschiedene Wege, diesen wirklich persönlich, zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Touchpoints im Jahr zu erreichen. Eine Kombination aus verschiedenen Systemen & Inhalten (Upselling, Gutscheine, hochwertiger Content, …) wird genutzt, um eine richtige Beziehung aufzubauen.

Was ist Ihnen die letztere Welt wert?

Ausblick

Es ist verständlich, dass Hotels im Distributions- und Marketing-Mix ebenfalls auf OTA-Plattformen zurückgreifen. Es wäre auch naiv zu glauben, man könnte diese im Zeitalter der Digitalisierung außen vor lassen. Jedoch ist es mehr als erstaunlich, wie ungerührt die Hotelindustrie die Entwicklung und die Ausmaße hinnehmen. Der Gast ist der Gast des Hotels, somit sollte kein Hotelbetrieb einem Dritten die Kommunikation mit diesem überlassen (wollen).

Heute gilt auch nicht mehr zu sagen, es gibt keine Alternativen und passenden technischen Lösungen für die Hotellerie.

Reines Achselzucken löst in der Tat Nichts, aber die Implementierung einer Marketing- und Digitalisierungsstrategie löst jede Menge. Mit der Implementierung einer CRM-Software werden Gastdaten aus dem PMS zentralisiert und Gastprofile intelligent angereichert.

Das Team des Hotels kann den Gast entlang der Customer Journey begleiten, und das persönlich, auf seine Interessen und seinen Reisegrund bezogen.

Mehr zum Thema: CRM ist jedoch nicht gleich CRM (für Hotels)

Den Anforderungen – zur Verknüpfung von Systemen – wird nur eine Customer Relationship Management-Lösung, kurz CRM, gerecht. Da sich “Gäste” jedoch deutlich von “Kunden” unterscheiden, bedarf es einer Lösung spezifisch für die Hotellerie. 

Lesen Sie auch unseren Artikel „Wir brauchen ein zentrales System“