Brennpunkt cloud-basierte Infrastruktur

xwegmannDigitalisierung & Tourismus, EventsLeave a Comment

Die Teilnehmer des ersten Hospitality Roundtable in Hamburg fokussierten sich vor allem auf die Thematiken der cloud-basierten IT-Infrastruktur und der Rolle eines CRM Systems.

Die Location (Restaurant “Alexandros”, Pelzerstraße) für den ersten Hospitality Roundtable in Hamburg entpuppte sich für einige lokale Teilnehmer als absoluter Geheimtipp, während es bei dem Rest schon fast einen familiären Charakter hatte. Gerade aufgrund der frostigen Temperaturen haben wir uns sehr über die Teilnehmer der Novum Gruppe, Rickmers Hotelbetriebe, sowie der Hotels Louis C. Jacob, Madison, AMERON Hotel Speicherstadt, Privathotel Lindtner und dem Grand Hotel Elysée gefreut.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einigen kulinarischen Genüssen ging es schnell in die Diskussion. Ähnlich zu dem Roundtable Rhein-Main geriet dabei die cloud-basierte IT-Infrastruktur in den Fokus. Während sich alle Teilnehmer schnell über die Vorteile einig waren, so überwogen doch die Bedenken das zentrale Property Management System (PMS) zu wechseln. Das die klassischen on-premise Lösungen der bekannten Marktgrößen in puncto Service und Support im Meinungsbild der Diskussion eher schlecht abschnitten, dürfte nicht überraschend sein. Weitere Bedenken gab es vor allem in den Punkten der Zukunftsfähigkeit dieser Systeme. In einer immer schneller werdenden Zeit, in welcher es darauf ankommt mit vielen verschiedenen Lösungen zusammenzuarbeiten, um den Gast den bestmöglichen Service zu bieten, geraten die on-premise Lösungen ins Hintertreffen.

Herausforderung für cloud-basierte PMS

Doch auch die neue Generation an cloud-basierten PMS ist noch keine allheilende Wunderwaffe. Für technologische Lösungen bieten diese zwar perfekte Schnittstellen und schnelle Prozesse, doch müssen es die cloud-PMS-Anbieter um MEWS, hetras, Apaleo und Co. schaffen, der Hotellerie die Angst vor Daten- und Funktionsverlust nehmen. Intuitive Systeme, umfangreicher und persönlicher Support, sowie Geschwindigkeit sind die Kernbereiche in denen gepunktet werden kann. Das uns in der Hotellerie dieser Wandel bevorsteht ist keine Frage. Die Frage ist dabei allerdings: wollen wir den Wandel um des Wandels Willen?

Hier lautet die klare Antwort: Nein! Es wird auch weiterhin immer um den Gast gehen. Der Gast hat heute andere Anforderungen, die sich mit zunehmender Geschwindigkeit verändern. Die IT-Infrastruktur in der Hotellerie muss diese Entwicklung reflektieren und auf Systeme setzen, welche sich unkompliziert (via Schnittstellen) kombinieren lassen. All diese Lösungen und Systeme können allerdings erst dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn es ganzheitliche Gast-Profile und eine datenschutzkonforme Einwilligung der Gäste für die Auswertung der Daten und die Kommunikation gibt.

Diese Fragen sollten wir uns stellen

Daraus ergeben sich viele weitere Fragen, welche – hoffentlich in der gesamten Hotellerie und nicht nur während des Roundtables – erörtert werden sollten:

  • Welches Wissen habe ich über meinen Gast heute?
  • Ist das relevante Wissen für alle meine Mitarbeiter verfügbar?
  • Greifen meine technologischen Lösungen auf dieses Wissen zurück und reichern sie es weiter an?

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