E-Mail Marketing ist kein alter Hut

10 Gründe warum E-Mail-Marketing weiterhin einer der wichtigsten digitalen Marketing-Kanäle ist

E-Mail Marketing ist für Einige ein alter Hut – allerdings richtig getragen, trägt er erheblich zum Image einer Marke bei. Es ist einer der essentiellsten Marketingstrategien im Online-Geschäft.

Wer Online unterwegs ist – egal ob Hotel, Onlineshop, Firmen-Webseite etc. – in allen Bereichen kann die richtige E-Mail-Marketing-Strategie für die Kommunikation mit dem Kunden das Geschäft positiv beeinflussen.

Doch warum wird es oft nicht umgesetzt? Ganz einfach: Es wird nicht für so wichtig erachtet oder ist gerade kleineren oder mittleren Unternehmen oftmals zu kompliziert.

Wenn es um E-Mail Marketing geht, gibt es im Regelfall zwei Lager. Die einen sehen die Marketing-Disziplin als veraltet an, meinen sie haben keine Zeit oder genügend Abonnenten dafür oder empfinden den Aufwand für das Zusammenstellen des Content und die Schreiberei für zu groß.

Zum Glück gibt es allerdings auch das Lager der Marketer die den Nutzen von E-Mails und damit der direkten Kommunikation mit den Kunden erkannt haben. E-Mail-Marketing ist sowohl von Unternehmen als auch Kunden gleichermaßen akzeptiert. Die Unternehmen konnten in den letzten Jahren sehr viel Erfahrung sammeln und ihr E-Mail-Marketing immer weiter optimieren. Somit sind die Faktoren Aktualität und direkter Kundenkontakt in den Vordergrund gerückt.

E-Mail Marketing vs. Newsletter

Gerne werden die beiden Begriffe Synonym verwendet. Jedoch versteht sich “E-Mail Marketing” als der Oberbegriff aller Kommunikationsmaßnahmen die mittels der elektronischen Post versendet werden.

Ein Newsletter ist ein Instrument innerhalb des E-Mail-Marketings, um nach Kauf/Nutzen einer Dienstleistung oder Ware regelmäßig mit dem Kunden in Kontakt zu bleiben.

E-Mail Marketing bedeutet daher mehr als nur einen Newsletter rausschicken. Es bedeutet, eine E-Mail-Strategie zu erstellen. Die Strategie muss auf die Zielgruppe und auf die individuelle “Life Cycle Phase” des Abonnenten ausgerichtet sein (neuer Gast? Wie oft hat der Gast bereits in meinem Hotel übernachtet? Grund der Übernachtung? etc.). Zudem legt man fest, was man kommunizieren möchte. Wie oft sollte ein Newsletter versandt werden? Gibt es einen Newsletter für alle Abonnenten oder bilde ich Segmentierungen und welche Kommunikationen können automatisiert werden?

Die wichtigsten Gründe für die Implementierung einer E-Mail-Marketing-Lösung

1. Bester Zugang

E-Mail Marketing ist der einfachsten, direkteste Wege, um eine persönliche Beziehung zum Gast aufzubauen. Das Ziel mit jeder Versendung sollte sein, einen Mehrwert für den Empfänger mitzuliefern, zum Beispiel eine Information oder ein Angebot, was unbekannt war.

2. Die Kunden sind die Gäste des Hotels

Hotels delegieren immer mehr Ihre Kundenbeziehung an OTAs ab. OTAs sammeln immer mehr die Kundendaten für die direkte Kommunikation und lassen die Hotels bei der Sammlung außen vor. Hotels müssen den direkten Zugang zum Gast (zurück-) erlangen, um Leistungen und Service an den Gast direkt vermitteln zu können.

3. Den Kunden entlang der Customer Journey begleiten

Hoteliers können die zahlreichen Touchpoints nutzen, um dem Gast Hilfreiches und Wissenswertes für seine Reise mitzuteilen und ihm dadurch einen echten Mehrwert zu bieten. Dabei ist zu beachten, welche Informationen zu welchem Zeitpunkt relevant sein könnten.

4. Gäste inspirieren

Der Kunde von heute möchte inspiriert werden. Auf ihrer ganz persönlichen Customer Journey suchen Gäste sich ihre Informationen passend zum Aufenthalt zusammen. Hoteliers können hier ansetzen und die Touchpoints nutzen. Mit individuellen Kommunikationen passend zu Aufenthaltsdauer, Saison oder Kundenmerkmalen können Hoteliers Gästen positive Reiseerlebnisse bereiten.

5. Impulskäufe fördern

Lediglich 3% der Reisenden buchen während des Buchungsprozesses Add-Ons. Daher empfiehlt es sich, die Pre-Stay-Phase zu nutzen. Gäste sind zu diesem Zeitpunkt empfänglicher, ihrer Zimmerbuchung eine weitere Leistung hinzuzufügen,  z.B. durch ein Room-Upgrade, eine Massagebehandlung, oder eine Stadtrundfahrt.

6. Gästebindung aufbauen

Die Gäste haben sich “aktiv” zum Newsletter entschieden, dass ist die beste Grundlage, um Vertrauen aufzubauen. Hoteliers sollten das Medium E-Mail regelmäßig einsetzen, um beim Leser bekannt zu bleiben und interessante Inhalte zu bieten. Mit der Frequenz sollte man es keinesfalls übertreiben, hier sollte man insbesondere den Grund des Aufenthaltes beachten.

Gerade die Leistung “Hotelübernachtung” schwankt stark für einen “Wiederkauf”. Geschäftsreisende könnten möglicherweise öfters zurückkehren aufgrund bestehender Geschäfts- oder Kundenbeziehungen. Familien, die ihren Sommerurlaub verbracht haben, werden vermutlich eine niedrigere Wiederkehrrate haben.

7. Kommunikation im Wandel

Die E-Mail ist keineswegs ausgestorben. Es wäre leichtsinnig zu behaupten, man benötigt die E-Mail-Kommunikation nicht mehr. Es ist vielmehr entscheidend im Auge zu behalten, welche Zielgruppe welches Medium bevorzugt.

Die Gäste, die eher zu den Generationen gehören die mit der E-Mail aufgewachsen sind, werden auch weiterhin auf Pre-Stay-E-Mails oder Newsletter reagieren. Jüngere Gästezielgruppen könnten eher auf Nachrichten über Messenger-Dienste, wie WhatsApp, reagieren.

8. Automatisierung spart Zeit

Mittels Automationen können Kommunikationen, z.B. Pre-Stay Nachrichten oder saisonale Newsletter aufgesetzt werden, die dann aufgrund eines Merkmals zu einem festgelegten Zeitpunkt an den Gast versandt werden. Somit kann das System, für zahlreiche Szenarien, für bestimmte Ziele automatisiert für das Hotel arbeiten. Und somit dem Mitarbeiter viel Zeit sparen.

9. Zentralisierung der Daten und Prozesse

Die größte Herausforderung für Hoteliers von heute ist, in der Vielzahl von technischen Lösungen, die geeignete Software-Lösung zu finden. Unterm Strich benötigt ein Hotel eine CRM-Lösung. Eine CRM-Lösung, die für Hotels konzipiert ist.

Ein CRM-System, das auf Hotels spezialisiert ist, inkludiert die entscheidenden Features: Verknüpfung mit dem Property Management System (PMS) des Hotels, Kundendaten-Erfassung und Segmentierung, Automation von Versendungen, E-Mail-Editor, Pre- und Post-Stay Mails und Newsletter, sowie eine skalierbare Systemarchitektur, um problemlos weitere Anbieter und Funktionen einzubauen (z.B. Destinations-Informationen, Upselling Tool). MountLytics ist das einfache und smarte CRM für Hotels.

10. Aktuelle E-Mail-Liste bedeutet enge Kundenbeziehung

Eine gut gepflegte Liste von Abonnenten spiegelt die Intensität der Kundenbeziehung des Hotels zum Gast wieder. Customer Relationship Management ist nicht nur ein Begriff. Es ist eine ganzheitliche Kultur eines Hotelbetriebes, aus Liebe zum Gast, positive Reiseerlebnisse zu schaffen und damit die Gästezufriedenheit zu steigern.

Property Management Systeme (PMS) dienen der Verarbeitung von Reservierungen. Für die Verarbeitung von Gastdaten und zur Kommunikation, müssen Funktionalitäten durch CRM-Softwarelösungen ergänzt werden. An dieser Stelle setzt MountLytics an und verbindet die PMS Daten des Hotels – ohne großen Aufwand. Somit kann das Hotel seine Gäste individuell durch Profile und Zielgruppen erreichen.

Fazit

Grundlegend ist festzuhalten, dass mit E-Mail Marketing die eigene Zielgruppe am besten erreicht werden kann. Ebenso bezogen auf die Kosten. Selbstverständlich sind die Sozialen Netzwerke heutzutage nicht mehr aus dem Marketing-Mix weg zu denken. Sie erfordern jedoch einen höheren Einsatz an Budget um Reichweite zu generieren. Laut Studien müssen 5-7 Kontakte eingeplant werden, um einen potenziellen Kunden in einen Gast zu konvertieren. Hier eignet sich E-Mail-Marketing am besten um sich mit “Follow-ups” in Erinnerung zu rufen.

Natürlich kann E-Mail Marketing sehr umfangreich sein. Das ist auch gut so wenn ein Gastgeber relevant bleiben und wiederkehrende Gäste begrüßen möchte, die zudem das gebuchte Hotel gerne weiterempfehlen. Aber: der Aufwand lohnt sich!

Auf Inseln gefangen: Wie wir Datensilos aufbrechen

Viele unabhängig voneinander laufende Programme, undurchsichtige Workflows und lose Zettelsammlungen am Front Desk. Das ist der Alltag vieler Hotels heute.
Die Vergangenheit hat Hoteliers gezeigt: Wer seinen Gast zufrieden stellen will, muss ihn gut kennen. Doch woher soll man die nötigen Infos nehmen? Und noch schlimmer, wohin mit den Daten, die man erhalten hat?

Software-Jungel Frontdesk?

Es ist nicht selten, dass durch die Weiterentwicklung von Technologien in der Hotelbranche ein Haus bis zu 15 unabhängige Systeme betreibt. PMS, Staff Communication Software, Housekeeping Management, Upselling Tools, Loyalty Programs, Point of Sale Software, Reservation&Booking Engine – alles Tools, die den meisten Hotels ein Begriff ist.

Jedoch werden diese Tools nur durch mühsame Handarbeit in Einklang gebracht. Und das ist sogar noch die Ausnahme. Bis dato gibt es nur wenige Tools, welche mit den anderen sprechen.
Der Gast bleibt während seines Aufenthalts für den Hotelier häufig nur ein Name mit einer Zimmernummer – zufrieden ist am Ende keiner. Denn wer will schon mehr Daten preisgeben, wenn man darin keinen Nutzen sieht?

Daher ist es an der Zeit, besagte Silos aufzubrechen; Neue Brücken zwischen den „Dateninseln“ zu schlagen, die sich im Laufe der Jahre von neuen Tools gebildet haben.

How to: persönlicher Gastgeber

Der erste Schritt für den neuen, serviceorientierten Gastgeber: Daten auf Quantität und Qualität überprüfen. Nichts ist schlimmer als doppelt angelegte Gastprofile, ein Tippfehler im Namen des Gastes oder ein falsches Geburtsdatum… mit automatisierter Grußmail. Denn die Daten liegen verstreut an den unterschiedlichsten Touchpoints, die der Gast mit dem Hotelier nutzt.

Wenn Hotels aber ihre Daten über ein Customer Relationship Management Tool synchron halten, wird der Mehrwert schnell deutlich: Ein vollständiges Gastprofil ermöglicht dem Hotelier eine Kommunikation auf Augenhöhe.

Auf Basis der Interessen des Gastes können Empfehlungen ausgesprochen werden. Daraus ergeben sich Optionen für erfolgreiche Upsellings und wiederkehrende Gäste.

Für den Gast ergeben sich daraus viele Vorteile: Eine zentrale Anlaufstelle für die Kommunikation mit dem Hotel, auf seine Interessen zugeschnittene Angebote und einen persönlichen Concierge an seiner Seite – vor, während und nach seinem Aufenthalt. Und davon abgesehen, muss der Gast seine Daten nicht an zahlreichen Touchpoints immer wieder neu eingeben, z.B. bei Check-in, im Spa-Bereich, für weitere Reservierungen.

Die manuelle, lästige Arbeit des Hoteliers am Front Desk wird durch automatisierte Abläufe im CRM überflüssig. Er kann sich voll und ganz auf die Zufriedenheit seines Gastes konzentrieren – und seinem eigentlichen Job wieder nachgehen.

Nominiert für den Branchenaward für Start-up-Unternehmen des Hotelverband Deutschland (IHA)

MountLytics pitcht um den Sieg

Am 06. Juni 2019 pitcht MountLytics neben vier weiteren Start-ups im V8 Hotel Motorworld Stuttgart in Böblingen um den Branchenaward für Start-up-Unternehmen. Der Hotelverband Deutschland (IHA) fördert damit praxisnahe, digitale Produktentwicklungen für die Hotellerie in Deutschland.

Big Data und Business Analytics sollen nicht nur Buzz-Words bleiben

“Wir freuen sehr, auf den spannenden Wettbewerb. Wie wir hören, verzeichnet der IHA in diesem Jahr die Rekordteilnehmerzahl von 16 Jungunternehmen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir durch die Nominierung bereits zu den fünf innovativsten und kreativsten Start-ups für die Deutsche Hotellerie zählen. Wir sind überzeugt, dass die Deutsche Hotellerie ihr Potential bezüglich Gästezufriedenheit, Gästebetreuung und vor allem Digitalisierung der Betriebe bei weitem noch nicht ausgeschöpft hat. Ohne konkrete Kommunikations- und Digitalisierungskonzepten bleiben Big Data und Business Analytics für die Hotellerie nur Buzz-Words. Wir müssen besonders der Hotellerie konkrete technische Lösungen bereitstellen, um den Flickenteppich der Technologie in Hotels zu schließen.” freute sich Bastian Kneissl über die Nominierung.

Die fünf Finalisten für den IHA-Branchenaward für Start-ups 2019 (in alphabetischer Reihenfolge) sind Betterspace, Get Local, Hygenator/RefresherBoxx, ICAMO Solutions und MountLytics.  Am 06. Juni wird jedes Startup sein Geschäftsmodell in maximal 5 Minuten vorstellen. Anschließend folgt jeweils eine kurze Fragen-und-Antwort-Session.

Die Digitalisierung der Hotellerie voran bringen

“Kundendaten stellen heutzutage die wichtigste Ressource dar, um global agieren, Kunden umfassend für das eigene Produkt begeistern und Unternehmensziele erreichen zu können.

Im Wettbewerb mit anderen Unternehmen ist mittlerweile entscheidend, wie gut man das Wissen über den Kunden nutzt, um diesen anzusprechen.

Digitalisierung allerdings hin oder her. Wir wissen, dass Hotels auch heute noch im Regelfall im Blindflug unterwegs sind. Oft wissen diese nicht viel über den Gast. Wenn doch, sind Details im Schnitt in 15 verschiedenenen Systemen verstreut und nicht miteinander verbunden. Die Digitalisierung bietet uns jedoch völlig neue Möglichkeiten. Mit MountLytics geben wir Hotels zentrale Funktionen, die sie bislang zu gerne eingesetzt hätten, nur technisch nicht implementieren konnten.”  sagt Carina Stegmayer, Customer Success Management & Advisory Services bei MountLytics.

Pitch am 06. Juni – Viel Erfolg!

Das Team von MountLytics freut sich auf den Pitch am 06. Juni 2019 auf dem Innovation Summits in Böblingen. Die anwesenden Verbandsmitglieder werden nach der Vorstellung aller Start-ups direkt abstimmen.

Für das Team von MountLytics ist die Nominierung eine entscheidende Messgröße für deren Vision. Mit dem einfachsten CRM für die Hotellerie möchte MountLytics einen Unterschied machen und Einfluss auf die positive Entwicklung der Hotellerie und derer Gästebeziehung nehmen.

Touristischen Leistungsträgern fehlt der Zugang zum eigenen Gast.


Den Leistungserbringern fehlt der Zugang zu den Kundendaten – ein modernes Data Management würde ein optimales Reiseerlebnis ermöglichen.

Bastian Kneissl, Sprecher der Plattform TravelTech & Tourism des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. stellt vier Herausforderungen in der Tourismusbranche in seinem Impulsvortrag auf dem ITB Kongress vor. Und liefert zugleich Lösungsansätze.

Die Panel-Diskussion rund um das Thema “Datenschatz Customer Data: Wer weiß mehr?” wurde von Dr.Ulrike Regele, Leiterin des Referats Handel und Tourismus, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) moderierte, um zu klären, wie Leistungsträger und Destinationen in Zukunft Kundendaten generieren und selbst besser nutzen können.

Herausforderungen für den Tourismus

Bastian Kneissl zeigt auf, dass sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten mächtige Online-Portale (OTAs) etabliert haben, die den Vertrieb von Reisen und Erlebnissen organisieren. Mittlerweile haben diese Online-Reiseagenturen sich zu direkten Anlaufstellen für Millionen von Reisenden entwickelt. Folge ist, dass diese den direkten Kontakt zum Reisenden halten, und nicht der Leistungsträger, der die eigentliche Dienstleistung erbringt.

Bastian Kneissl führt dazu aus, dass in den touristischen Leistungsträgern, wie Hotels oder Destinations-Managements, eine über 30 Jahre gewachsene heterogene Technologielandschaft existiert. Neue Software-Lösungen, um das Servicelevel für den Gast zu erhöhen, können sehr häufig nur unter größten Aufwand zusammengeführt werden.

„Auf der ITB 2019 erleben wir ein echte Aufbruchstimmung. Und vor allem Mut und Wille bei den Leistungsträgern neue und moderne Tools zu testen und einzusetzen. Sobald es jedoch um die tatsächliche Entscheidung für ein System geht, setzt das gewohnte Hadern ein. Es herrscht Unsicherheit und es fehlt an Know-how, die Integration vieler Systeme miteinander zu überschauen.” schildert Bastian Kneissl seine Eindrücke.

Lösungsansätze, um das Potential der Digitalisierung zu nutzen

Das gemeinsame Ziel ist es, Erlebnisse für den Gast zu schaffen. Im Zeitalter der Digitalisierung ist dies nur möglich, indem der Kunde über die bevorzugten Kanäle angesprochen wird und damit auch die favorisierten Endgeräte in die Strategie einbezogen werden.

Die größte Forderung, um einen gerechten Wettbewerb zu ermöglichen, sind offene Schnittstellen. Diese Forderung richtet sich konkret an die großen Online-Portale mit klassischen, geschlossenen Systemarchitekturen, um Daten zusammenzuführen. Startups bieten diese maßgeschneiderten und offenen Lösungen. Die tiefsitzenden Unterschiede in der Systemarchitektur, führen zu mangelnder Systemkompatibilität und verschleppt das Potential der Tourismusbranche langfristig.

Für die Installation eines technologisches Fundaments bedarf es jedoch Mut, finanzieller Bereitschaft und Handlungsbereitschaft von etablierten Anbietern, wie Buchungsplattformen oder Property Management-Systemen.

Digitale Kommunikationsstrategie im Einlang mit der Distributionsstrategie

Ein digitale Kommunikationsstrategie ist keine isolierte Funktion, sondern muss Hand in Hand mit einer digitalen Distributionsstrategie gehen. Destinationen und Leistungsträger, wie Hotels sind die besten Insider in ihrer Region, um dem Gast besondere Erlebnisse zu bieten. Das Know-how liegt hier eindeutig nicht bei den OTAs. Allerdings haben viele Destinationen und Hotels Ihre direkten Vertriebskanäle vernachlässigt.

Gerade über die direkten Buchungsplattformen – Websites zur Buchung von Zimmern und Erlebnissen – entstehen die wichtigsten Kundendaten zur Pflege der Kundenbeziehung. Diese Kanäle müssen neben den Gästekarten und OTA Plattformen dringend wieder in den Fokus rücken und aus eigener Hand installiert und betreut werden. Sobald eine digitale Distributionsstrategie mit dem Fokus auf den eigenen Vertriebskanälen etabliert ist, sind Schnittstellen zu allen Systemen unabdingbar. Nur so können Gästedaten zentral und datenschutzkonform beim Leistungsträger verwaltet werden und zur Umsetzung einer digitalen Kommunikationsstrategie zum Gast analysiert und verwertet werden.

Das Positionspapier mit Handlungsempfehlungen

Die Plattform TravelTech & Tourism möchte mit dem Positionspapier wichtige Impulse setzen: “Wir sehen, dass  noch viel Arbeit vor uns liegt. Wir Startups betreiben seit Jahren massiv Aufklärung und beschäftigen uns intensiv mit den Problemen des Marktes. Um die deutsche Tourismuswirtschaft endgültig auf Kurs in Richtung Digitalisierung zu bringen, benötigen wir dringend Veränderungen auf politischer Ebene und einen kooperativen Austausch mit den großen Marktplayern. Denn eines steht fest, die Wertschöpfung entsteht bei den tausenden Leistungsträgern. Nur wenn es den Hotelbetrieben und Destinationen gut geht – und der Gast sich wohlfühlt – kann es allen gut gehen.” gibt Bastian Kneissl zu bedenken.

Im Positionspapier des Bundesverband Deutsche Startups e.V. “Die Herausforderungen und Potentiale der Digitalisierung für die deutsche Tourismuswirtschaft” führen die TravelTech Startups aus, wie Lösungen für die Tourismus Branche herbeigeführt werden können: https://deutschestartups.org/fileadmin/Bundesverband_Deutsche_Startups/publikationen/Stellungnahmen/20190308_Positionspapier_TravelTechTourism.pdf

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. engagiert sich als Repräsentant und Stimme der Startups in Deutschland. Der Verband steht im ständigen Dialog mit Entscheidungsträgern in der Politik und erarbeitet Vorschläge, wie eine Kultur der Selbstständigkeit gefördert werden kann. Ziel ist es ein gründerfreundliches Deutschland zu schaffen und die Hürden für Unternehmensgründungen abzubauen. Unter dem Dach des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. vereinen sich fachübergreifend die aufstrebenden touristischen Startups Deutschlands.

Die Plattform TravelTech & Tourism, als Teil des Verbandes, engagiert sich gezielt, um die digitale Zukunft des Reisens gemeinsam zu gestalten. Als Vorsitzende wählte die Gruppe die Reise- und Tourismusexpertin Maren Koch sowie Bastian Kneissl, CEO und Gründer von Mountlytics. Mehr über den Bundesverband Deutsche Startups e.V. https://deutschestartups.org/

Live Demos auf der ITB – Modulare Marketing-Lösung für Hotels

MountLytics bietet gemeinsam mit UpsellGuru, myLike, Code2Order und Selecdoo “YHotel”, ein modulare Marketing-Software für Hotels an.

“Die Technologie-Landschaft in den Hotels gleicht einem Flickenteppich. Es gibt zahlreiche Software- Lösungen, um operative Prozesse oder Marketing-Maßnahmen zu unterstützen. Allerdings sind die meisten nicht miteinander verbunden! Jedoch sehen die Hoteliers das Potential in der “Digitalisierung”, uml mit dem Gast persönliche in Kontakt zu sein, relevante Inhalte zu liefern und damit das Reiseerlebnis optimal zu (mitzuu)gestalten.” stellt Carina Stegmayer, Head of Customer Success von MountLytics fest.

Wer & was steckt hinter „YHotel“

Gemeinsam mit seinen Partnern UpsellGuru, myLike, Code2Order und Selecdoo, hat MountLytics die kombinierte Marketing-Lösung “YHotel” für Hotels geschaffen, um die gesamte Reise des Gastes – von Inspiration, über Buchung, vor Anreise bis hin zur Abreise – mit persönlichem und relevanten Service zu gestalten.

Analog zum ersten Personal Computer von IBM, ist für den Erfolg der modulare Ansatz entscheidend. Nach diesem Vorbild funktioniert auch das YHotel Model 1.0.

“Wir stellen der Hotellerie eine konkrete Lösunge bereit, um den Flickenteppich der Technologie in Hotels zu schließen. Wir sind überzeugt, dass Hotels nun das Potenzial der Digitalisierung für die Gästezufriedenheit und Gästebetreuung ausschöpfen können.” erklärt Bastian Kneissl seine Vision.

Wie funktioniert „YHotel“?

Die gesamten Gastdaten werden über die PMS-Schnittstelle im CRM-Modul zentralisiert. Hier werden Präferenzen und Mitteilungen an Gäste in Profilen festgehalten, sowie Segmente und E-Mail Automationen erstellt. Es bestehen zahlreiche Schnittstellen zu PMS-Anbietern wie Protel Hotelsoftware, Oracle Opera, Oracle Suite8, ASA Hotelsoftware und MEWS Systems. Fortlaufend werden neue Schnittstellen verknüpft.

Über die verschiedenen integrierten Tools wird mit dem Gast entlang der Customer Journey kommuniziert. Schon im Suchprozess kann das Hotel seine Angebote über das Publisher Netzwerk von Selecdoo bewerben. Die Buchung erfolgt dann direkt über die Buchungsmaschine des Hotels. Ein Vorteil bei dem Erhalt relevanter Gastdaten.

Anschließend kann mit dem Gast bereits vor Anreise individuell kommuniziert und diesem zugeschnittene Angebote zugesandt werden, wie z.B. Zimmer-Upgrades und Zusatzleistungen über das Bidding-System von UpsellGuru, um den Aufenthalt des Gastes optimal zu gestalten.

Vor und während der Reise wird der Gast optimal informiert. Über die Funktionen von myLike erhält der Gast Empfehlungen und lokale Erlebnisse. Ergänzt wird die Software-Lösung “YHotel” durch das Modul von Code2Order, einer digitalen Gästemappe, um die Kundenbindung zu erhöhen. So können personalisierte Angebote und Bewertungslinks versandt und Gutscheine dem Gast zur Verfügung gestellt werden.

“Überall gibt es diese Orte, die Reisen zum Erlebnis machen und entdeckt werden wollen. Mit dem Mobilen Concierge finden Gäste die Tipps, die zu ihrem Geschmack passen: vertrauenswerte Empfehlungen des Hotels, das Gast und Umgebung besser kennt als anonyme Internetportale. Mit dem YHotel gelangen diese Information nun noch einfacher, automatisiert und personalisiert an den Gast.” sagte Uwe Hering von myLike.

Vorteil: module Softwarearchitektur

Das “YHotel”-Team setzt auf eine flexible Systemarchitektur, auf die fortlaufend aufgebaut werden kann. Die skalierbare SaaS-Lösung hat den Vorteil für den Hotelier, dass im Laufe der Zeit Funktionen und Verknüpfungen leicht eingebaut werden können. YHotel ermöglicht Hoteliers dadurch verschiedene Systeme zu verknüpfen.

“Für uns von UpsellGuru ist das eine tolle Möglichkeit hier Hand in Hand eine gemeinsame Lösung zu entwickeln. Die Partnerschaft bündelt viel Know-how, gewährleistet aber trotzdem dass jeder seinen Fokus halten kann. Wir merken immer mehr, wie groß der Wunsch bei den Hotels nach einer zusammengeschlossenen Lösung ist.” sagt Gründer Karl Schmidtner von UpsellGuru.

Live Demos auf der ITB täglich 11:30 Uhr und 15:30 Uhr

Mit “YHotel” gewann Bastian Kneissl den den Startup-Battle auf dem Deutschen Hotelkongress & Hotel Expo 2019 am 05. Februar 2019 in Berlin.

Erfahren Sie mehr auf den Live Demos auf der ITB Berlin, täglich vom 06.-08. März 2019, um 11:30 Uhr und um 15:30 Uhr am myLike Stand 107 in Halle 6.1.

Mehr Informationen zum YHotel Model 1.0 unter www.yhotel.io

Datenschatz Customer Data – Impulsvotrag am 08.03. von Bastian Kneissl.

Kundendaten stellen heutzutage die wichtigste Ressource dar, um global agieren, Kunden umfassend für das eigene Produkt begeistern und Unternehmensziele erreichen zu können. Im Wettbewerb mit anderen Unternehmen ist mittlerweile entscheidend, wie gut man das Wissen über den Kunden nutzt, um diesen anzusprechen.

In seinem Impulsvortrag “Datenschatz Customer Data: Wer weiß mehr? Wie können Leistungsträger & Destinationen in Zukunft Kundendaten generieren und nutzen?” diskutiert Bastian Kneissl auf dem ITB Kongress über den Umstand, dass die Daten über den Kunden nicht mehr bei denen liegen, die den Kunden als Gast empfangen, sondern bei denen, die Leistungen und Informationen vermitteln.

Seien Sie dabei am 8. März 2019 um 14:00 Uhr im City Cube Club.

Die entscheidende Rolle der “Gastdaten”

Wie können Hotels die Hoheit über die Gastdaten zurück erlangen

Kundendaten stellen heutzutage die wichtigste Ressource dar, um global agieren, Kunden umfassend für das eigene Produkt begeistern und Unternehmensziele erreichen zu können.

Im Wettbewerb mit anderen Unternehmen ist mittlerweile entscheidend, wie gut man das Wissen über den Kunden nutzt, um diesen anzusprechen.

Die Daten über den Kunden liegen nicht mehr bei denen, die den Gast empfangen

Das trifft ebenfalls auf die Hotel-Industrie zu. Jedoch hat sich die Hotellerie in den letzten Jahren in eine denkbar ungünstige Situation manövriert. Online-Travel-Agencies (OTAs) haben früh den Wert der Gastdaten erkannt und wie entscheidend personenbezogene Serviceleistungen sich langfristig auszahlen.

Zu Beginn stand der Hotellerie der wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund. Mittels eines Distributions-Mix, der unterschiedliche OTAs miteinschloss, konnten Hotels Gäste weltweit ansprechen und im eigenen Hotel willkommen heißen. Jedoch geht damit einher, dass der potentielle Gast die globalen Plattformen dem direkten Kontakt mit dem Hotel mittlerweile vorziehen. OTAs nutzten diese Situation intelligent und bauten ihre Customer Relationship Prozesse effektiv aus.

Persönliche Kommunikation führt zu größerer Gastzufriedenheit

Dabei ist unbestritten, je besser ein Hotelier seinen Gast kennt, desto besser kann auf dessen persönliche Interessen eingegangen und individuelle Angebote erstellt werden. Leider fehlen dem Hotelier bei 30 bis 80 % der Buchungen die konkreten Gastdaten, da die Buchung über einen der großen Player kam.

Impulsvortrag “Datenschatz Customer Data“

In seinem Impulsvortrag “Datenschatz Customer Data: Wer weiß mehr? Wie können Leistungsträger & Destinationen in Zukunft Kundendaten generieren und nutzen?” diskutiert Bastian Kneissl auf dem ITB Kongress über den Umstand, dass die Daten über den Kunden nicht mehr bei denen liegen, die den Kunden als Gast empfangen, sondern bei denen, die Leistungen und Informationen vermitteln.

Dr. Ulrike Regele, Leiterin des Referats Handel und Tourismus, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) moderiert die Runde und stellt den Podiumsgästen wichtige Fragen zur Diskussion:

Wie lässt sich hier gegensteuern? Müssen politische Lösungen her? Lassen sich eigene Wege finden oder funktioniert das nur im Miteinander mit den Plattformen?

Was sind die Learnings und wie kann man gegen steuern

Ebenso wird diskutiert, ob es auch Learnings aus dem Handel und der Stadt- und Regionalentwicklung gibt, die man sich zu Nutze machen könnte.

Spannend wird es ebenfalls, wenn es darum geht, was die Verknüpfung modularer Systeme und die damit einhergehende Zentralisierung der Kundendaten im eigenen Data Management für zukunftsweisende Lösungen aufzeigt. Denn nachhaltige Digitalisierungsstrategie entstehen aktuell  zunehmend.

Diskutieren Sie mit am 08. März 2019 in Berlin auf dem ITB Kongress

Seien Sie dabei auf dem ITB Kongress. Der Impulsvortrag findet am 8. März 2019 um 14:00 Uhr im City Cube Club statt. Bastian Kneissl überzeugte nicht nur zuletzt auf dem Startup Battle des Deutschen Hotelkongress am 05. Februar 2019 in Berlin, wo er seine Mission vorstellte, „warum“ Hotels ein modulares CRM-System benötigen, um das Chaos mit den vielen verfügbaren Tools und Gastdaten in einer Lösung zusammenfassen zu können.

„Viele Hotels fühlen sich mittlerweile abgehängt von den tausend Möglichkeiten in der Digitalisierung. Ich habe während des Startup Battle gespürt, wie das Publikum in diesem Punkt richtig mitgegangen ist.“ sagt Bastian Kneissl nach der Preisverleihung.