Hoteliers wünschen sich mehr Schnittstellen seitens der PMS-Anbieter

Kerstin SteinbergData & Tech, Digitalisierung & TourismusLeave a Comment

MountLytics Unzufriedenheit mit PMS Anbietern

Eine aktuelle Studie von h2c zeigt die hohe Unzufriedenheit

In einem vorangegangenen Artikel berichteten wir bereits davon, dass sich Anbieter von Property Management Systemen für Hotels, kurz PMS, öffnen müssen. Die Offenheit sollte dahin gehen, dass die Systeme zu weiteren technischen Lösungen verknüpft werden können.

Im Alltag eines Hotels werden im Schnitt 15 Systeme genutzt, die selten bis kaum miteinander verknüpft sind. Vielmehr sind all diese Systeme Insellösungen die keine Daten austauschen. Was sie jedoch alle gemein haben: sie sollen die  Administration des Hotels unterstützen, Daten verarbeiten und den Aufenthalt des Gastes organisieren, um ein möglichst positives Reiseerlebnis zu schaffen.

Aufwendige manuelle Prozesse aufgrund fehlender Schnittstellen

Somit ist es umso erstaunlicher, dass Mitarbeiter in Hotels zahlreiche Prozesse manuell vornehmen müssen. Nehmen wir als Beispiel eine E-Mail an anreisende Kunden. Vorerst muss eine Gästeliste aller anreisenden Gäste aus dem PMS heraus gefiltert werden. Anschließend muss diese Liste in einem weiteren System, z.B. Newsletter-Tool, hochgeladen werden um die Mails zu versenden. Inhalte wie Text und Bild müssen ebenfalls zusätzlich eingestellt werden, da bestehende Inhalte eher in einem Content Management System für die Website abgelegt werden. Verknüpfungen zwischen all diesen Systemen um Prozesse zu optimieren klingen effizient und logisch, existieren jedoch nicht.

Bemängelt: Schlechter Integrationsgrad von PMS

In einer Studie von h2c wurden weltweit 110 Führungskräfte regionaler und globaler Hotelketten im September 2018 befragt. In dieser Studie „h2c Global PMS Studie: Die Zukunft von Hotel Management Systemen“ ging es konkret darum, heraus zu finden, welche technischen Anforderungen Hotels und Hotelketten haben.

Der Bericht zeigt, dass viele der heutigen Property Management Systeme (PMS) einen schlechten Integrationsgrad aufweisen. 58% der Befragten Hoteliers wünschen sich für die Zukunft, eine bessere Integration zwischen dem PMS und anderen Systemen. Ebenso findet man auf der Wunschliste eine bessere mobile Integration (41%); einfach zu bedienende Benutzeroberfläche (36%) und Zugang zu besseren Business Intelligence Data (34%).

Allerdings cloud-basierte PMS-Anbieter bieten offene APIs

Unter anderem wurde die Studie von PMS-Anbietern unterstützt, darunter die cloud-basierte Lösung Guestline. Andrew Williams, Product Strategy Director bei Guestline, sagte zu der Studie: „Hoteliers wollen keine IT-Experten sein, sondern ein einfach zu bedienendes, intuitives PMS. Unsere Systeme sind alle mit offenen APIs aufgebaut, weil wir der Ansicht sind, dass unsere Kunden selten bei Null anfangen und sich in viele andere Systeme integrieren müssen. Hoteliers fügen oft Systeme zusammen, wenn sie wachsen, und es ist wichtig, dass diese verschiedenen Komponenten miteinander kommunizieren. Weil wir die Bedürfnisse von Hoteliers verstehen, sind wir seit langem der Ansicht, dass Technologie einen Mehrwert für Ihr Unternehmen darstellt und Ihren Betrieb nicht behindern sollte. “ (Quelle: News Hospitalitynet)

Ebenso sieht Mews Systems offene Systeme als essentielle Anforderung für die Zukunft und setzt hier starke Zeichen. Der PMS-Provider bietet sein System als zentrale Quelle an, um weitere Systeme anknüpfen zu können. Mews Systems hat standardisierte Prozesse, die Daten aus dem PMS bereitstellen und mit anderen Software-Lösungen verknüpfen kann.

“Wir bieten eine große Anzahl von Integrationen, die alle innerhalb von Minuten aktiviert werden können und sofortige Verbesserungen für den Hotelbetrieb bringen, indem Sie Geld sparen und Umsatz generieren.” betont Matthijs Welle – CEO, Mews Systems.

Einfache Verknüpfung des CRM mit dem PMS

MountLytics präferiert die Zusammenarbeit mit cloud-basierten PMS wie Mews oder Apaleo, da diese gut dokumentierte Schnittstellen vorweisen. Die Zusammenarbeit entpuppte sich in der Vergangenheit stets als innovativ, schnell und zielgerichtet

Nur durch die Offenheit der Systeme kann die Zusammenarbeit äußerst rasch erfolgen. Die Fragmentierung der Hotel-Technologie verhindert, das Hotels sich im Zeitalter die Digitalisierung optimal präsentieren können. Es ist an der Zeit, dass wir der Hotellerie Technologien zur Verfügung stellen, die das Chaos auflösen und ermöglichen, Systeme unkompliziert zu verknüpfen.

MountLytics schließt mit weiteren Funktionalitäten, wie Gäste Segmentierung, E-Mail-Automationen und Kampagnen-Management den gesamten Zyklus der Gästekommunikation. Das CRM von MountLytics agiert als zentrales “Programm”, in dem alle Informationen zusammenlaufen und von dort auch wieder verteilt werden.

 

In der Workshop-Session im Oktober auf dem Hotelcamp 2018 (#hcamp18) “Wie bekomme ich einen Überblick über meinen Hotel-Technologie-Flickenteppich” – veranstaltet von Tourismuszukunft und der HSMA Deutschland e.V. – erarbeitet Xaver mit den Teilnehmern die aktuelle Situation von Hotels.

Auf unserem YouTube-Kanal findet ihr Video-Ausschnitte aus der Session.

 

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